Veröffentlichungen

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Broschüre “Regionale Entwicklung mit Genossenschaften”Genossenschaften

Wie man mit kreativen Ideen, bürgerschaftlichem Engagement und in der Organisationsform einer Genossenschaft Regionen entwickeln und ihre Attraktivität halten bzw. erhöhen kann, zeigt die Broschüre “Regionale Entwicklung mit Genossenschaften”. Sie informiert über Bürgerinitiativen zum Erhalt des Hallenbads oder Dorfladens, Genossenschaften für ein gemeinsames Marketing einer Lokalmarke oder für die Verbesserung der Kinderbetreuung u.v.m.

Die Broschüre soll Anregungen geben für Initiatorengruppen, Politik und Wirtschaft sowie kommunale Einrichtungen, die an der Gründung einer Genossenschaft für ihre Vorhaben interessiert sind.

Herausgeber ist die Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V. (DGRV). Die Broschüre steht als Download unter www.neuegenossenschaften.de zur Verfügung.


Gewinn für alle! Genossenschaften als Wirtschaftsmodell der ZukunftGewinn für alle

Passend zum internationalen Jahr der Genossenschaften 2012 hat Konny Gellenbeck , Verantwortliche für die taz-Genossenschaft, das Buch „Gewinn für alle! Genossenschaften als Wirtschaftsmodell der Zukunft“ herausgegeben. Das Buch ist in drei Themen unterteilt: Ein Blick auf die Genossenschaften heute, ein Blick auf die Geschichte der solidarischen Ökonomie und die Wiederkehr des Commons, des gemeinsamen Umgangs mit Ressourcen. Die Berichte geben gut verständlich geschriebene Hintergrundinformationen zu Genossenschaften und regen dazu an, über das alte Modell der Genossenschaften als Zukunftsmodell einer sozialen, werteorientierten Marktwirtschaft nachzudenken.

Konny Gellenbeck (Hrg.) Gewinn für alle! Genossenschaften als Wirtschaftsmodell der Zukunft, Westend Verlag 2012 , ISBN 978-3-86489-010-9, 12.99€


Entbehrliche der Bürgergesellschaft?Entbehrliche der  Bürgergesellschaft

Bürgerschaftlich engagiert sind zumeist gesellschaftlich gut integrierte Menschen. Sie nutzen ihre Chancen der gesellschaftlichen Mitgestaltung und politischer Partizipation. Außen vor bleiben sozial benachteiligte Menschen: „Während auf der einen Seite die modernen Bürger Netzwerke knüpfen und ihre Interessen über zivilgesellschaftliche Arbeit potenziell in den staatlichen Entscheidungsprozess einbringen können, verabschieden sich die gesellschaftlich Benachteiligten samt ihrer ganz anders gelagerten Bedürfnisse aus der öffentlichen Wahrnehmung.“ (S. 45). Die Untersuchung des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zeigt aber auch auf, dass sozial Benachteiligte sich engagieren, oft unter anderen Begrifflichkeiten wie z.B. Nachbarschaftshilfe oder anderen gegenseitigen Unterstützungssystemen. Auffällig ist dabei die Orientierung auf das lokale Umfeld. Die Studie lädt dazu ein, Bürgerengagement entsprechend differenzierter wahrzunehmen und gibt Empfehlungen, wie sozial Benachteiligte in die Strukturen der Zivilgesellschaft eingebunden werden können.

Johanna Klatt, Franz Walter: Entbehrliche der Bürgergesellschaft? Sozial Benachteiligte und Engagement. Bielefeld: transcript, 2011. 250 S.(Gesellschaft der Unterschiede; 3)€ 20,40 ISBN 978-3-8376-1789-4

Generali Altersstudie 2013Altersstudie

Im Auftrag des Generali Zukunftsfonds hat das Institut für Demoskopie Allensbach zur Bedeutung der älteren Generation für die Gesellschaft geforscht. Die Generali Altersstudie mit dem Untertitel „Wie ältere Menschen leben, denken und sich engagieren“ beschreibt die heute 65- bis 85-Jährigen. Dabei entsteht das Bild von ausgeglichenen, aktiven und sozial vernetzten Menschen, also ein Bild, das im Widerspruch zu dem oft vorherrschenden defizitären Altersbild steht. Die Generali Altersstudie liefert eine fundierte Basis, um die gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Diskussion zum Thema Altersbild und Potenziale des Alters anzustoßen und zu beleben.

Generali Altersstudie 2013, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt 2012, 320 Seiten ISBN-ISBN: 978-3596189359, 19,99€


Studie Lebenswelten 60+Lebenswelten

Die Menschen ab 60 Jahren übernehmen generationenübergreifend Verantwortung und leisten einen wichtigen Beitrag zur Entlastung junger Familien. Neben der Unterstützung ihrer Familien und Enkelkinder engagieren sich 23 Prozent aller Senioren freiwillig. Insbesondere die Senioren unter 65 Jahren, die noch voll erwerbstätig sind, üben in ihrer Freizeit häufig ein Ehrenamt aus (28 Prozent). Ehrenamtliches Engagement hat vor allem in ländlichen Regionen einen hohen Stellenwert.

Als Motivation geben die engagierten über 60-Jährigen in erster Linie an, dass sie ihrem Leben einen Sinn geben möchten (60 Prozent). 58 Prozent wollen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Der Kontakt zu gleichgesinnten Menschen ist für 55 Prozent der Befragten ein Motiv für ihr soziales Engagement. 45 Prozent helfen, weil es Spaß macht.

Das ergab eine repräsentative forsa-Umfrage, die im Auftrag der Johanniter-Unfall-Hilfe und des F.A.Z.-Instituts durchgeführt wurde. Mit der Studie „Themenkompass Lebenswelten 60+“ untersuchen die Herausgeber anhand einer Bevölkerungsbefragung, welche Werte, Ziele und sozialen Verpflichtungen den Alltag der über 60-Jährigen bestimmen. Ein Fokus der Untersuchung liegt auf familiären und ehrenamtlichen Aufgaben sowie dem Spendenverhalten der Senioren.

Zusammenfassung der Studie: www.johanniter.de


Jahrbuch Engagementpolitik 2013Jahrbuch Engagementpolitik-2013

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement hat mit dem „Jahrbuch Engagementpolitik“ seine neue Reihe „Engagement und Partizipation in Theorie und Praxis“ begonnen. Das Jahrbuch Engagementpolitik berichtet von der Arbeit des Netzwerkes und aktuellen Diskursen. Ein Schwerpunkt des ersten Jahrbuches ist das Thema „Staat und Zivilgesellschaft“.

Ansgar Klein, Rainer Sprengel, Johanna Neuling, Jahrbuch Engagementpolitik 2013, Wochenschau-Verlag, 29,80€.


Förderlotse Fördermittelführer 2013Foerderlotse

Das Erschließen neuer Finanzierungsquellen ist für gemeinnützige Organisationen inzwischen fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Torsten Schmotz, Inhaber der Agentur Förderlotse, stellt in seinem Fördermittelführer 277 Finanzierungsquellen für die Bereiche Bildung, Soziales, Umwelt, Kultur, bürgerschaftliches Engagement und internationale Zusammenarbeit vor.

Fördermittelführer 2013, Verlag Förderlotse, 68,-€

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CSR: PR-Effekte lassen zu wünschen übrig

Corporate Social Responsibility hat eine starke Kraft beim Aufbau von Vertrauen und Reputation, entsprechend hoch sind die Investitionen von Unternehmen, ihre CSR-Aktivitäten bekannt zu machen. Mit geringem Erfolg, wie die internationalen Studie „2012 CSR RepTrak TM 100“ zeigt. Das Londoner Reputation Institute befragte im April 2012 knapp 50.000 Menschen in 15 Ländern nach ihrer Einschätzung zur Transparenz, zur Verantwortungsübernahme für die Mitarbeiter/-innen und die Gesellschaft, zur Ethik und zur Unternehmensführung von 100 internationalen Großkonzernen. Ein Ergebnis: „50-60% der Verbraucher sind sich unsicher, ob die größten Unternehmen der Welt gute ‚corporate citizens‘  also offen und transparent und attraktive Arbeitgeber sind, zeigt jedoch deutlich das schlechte Management von CSR-Investitionen “, so Kasper Nielsen, Executive Partner des Reputation Institute.

Das forum Nachhaltig Wirtschaften stellt Ergebnisse der Studie ausführlich vor: www.nachhaltigwirtschaften.net

Weitere Informationen sowie eine kostenloses Webinar zur Studie auf der englischsprachigen Seite des Londoner Reputation Institute.