„Demografie direkt II – gute Lösungen für die Region“ – 2. Demografiekongress für FrankfurtRheinMain

Das „Demografienetzwerk FrankfurtRheinMain“ lud am 1. März 2012 zum zweiten Demografiekongress ein, an dem 470 Teilnehmern aus Unternehmen, Kommunen und Verbänden teilnahmen.

Die Metropolregion FrankfurtRheinMain will durch gemeinsame Anstrengungen von Wirtschaft, öffentlicher Hand und Zivilgesellschaft „demografiefester“ werden. Zu diesem Zweck hat sich 2011 das „Demografienetzwerk FrankfurtRheinMain“ gegründet, das zurzeit aus 12 Partnern besteht.  Dieses breite Bündnis hat am 1. März 2012 zum zweiten Mal einen Demografiekongress veranstaltet, der mit 470 Teilnehmern aus Unternehmen, Kommunen und Verbänden bis auf den letzten Platz ausgebucht war. Neben den Initiatoren trugen namhafte Unternehmen wie die ING DiBa und die Allianz als Sponsoren zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Schon in seiner Eröffnungsrede machte der Präsident der IHK Frankfurt, Mathias Müller, deutlich, weshalb sich die Veranstaltung so großen Zuspruchs erfreute: Trotz ihrer ungebrochenen Anziehungskraft sei die Region im demografischen Wandel „keine Insel der Seligen“. Auch hier sei der Fachkräftemangel angekommen. So zeige der IHK-Fachkräftemonitor, dass der Region allein in diesem Jahr rund 150.000 Fachkräfte fehlen. Dass diese Herausforderungen am besten durch Zusammenarbeit gemeistert werden können, zog sich wie ein roter Faden durch die Redebeiträge, die Podiumsdiskussion und die fünf Themenforen. Wilhelm Speckhardt etwa, Bürgermeister der Stadt Eschborn und Mitinitiator des regionalen Demografienetzwerks, empfahl eine verstärkte Kooperation zwischen Kommunen und Unternehmen, um die Angebote in der Kinderbetreuung auszubauen.

Insbesondere für kleinere und mittelgroße Unternehmen seien Verbundmodelle ein guter Weg, ihre Arbeitgeberattraktivität zu steigern. Hierbei könnten Arbeitgeber, Eltern und Kommunen einen ihren Möglichkeiten entsprechenden Beitrag leisten.

Aktuelle Netzwerkpartner sind die Bundesagentur für Arbeit, die Stadt Frankfurt am Main, die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, das IHK-Forum Rhein-Main, der Verein zur Förderung der Standortentwicklung e.V., die IHK Frankfurt am Main, der Regionalverband FrankfurtRheinMain, das Demographie Netzwerk (ddn), die Fachhochschule Frankfurt am Main, die Stadt Eschborn, Hessenmetall und die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände. Weitere Interessenten sind herzlich willkommen!

Weitere Informationen:
www.demografienetzwerk-frm.de

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